Musée de l'Elysée, Limmat Verlag, 2011, 336 pages, 211 photographies duplex, 20,5 x 26cm, jaquette en allemand.
Textes de Jean-Christophe Blaser, Daniel Girardin, Philippe Kaenel, Markus Schürpf, Fançois Vallotton et Stefan Holenstein, Elisa Rusca, Manuel Sigrist
Der Berner Fotograf Hans Steiner hat ein umfangreiches und vielfältiges Werk hinterlassen, das erst jetzt wieder entdeckt wird. Schon in den 1930-er Jahren hatte er viel Erfolg mit seinen Reportagen, in denen er über die kleinen und grossen Dramen des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens berichtete – so etwa 1937 mit einem Bildbericht über die Erstdurchsteigung der Eigernordwand. Auch auf dem Gebiet des Porträts machte er sich einen Namen, und zu seinen bekanntesten Werken gehört das offizielle Porträt von General Guisan, das während des Zweiten Weltkriegs in vielen Schweizer Stuben hing. Ab den Fünfzigerjahren widmete er sich der Werbung und den immer wichtiger werdenden Bereichen Mode, Freizeit und Sport. Hans Steiner verfolgte keinen sozialkritischen Ansatz. Aber mit seinem unkonventionellen, durchaus optimistischen Blick begleitete er unsere Gesellschaft auf ihrem Weg in eine konsum- und vergnügungssüchtige Gegenwart – immer mit der Kamera am Puls der Zeit.